Geschichte

1963 wurde der Verein „Evangelische Mütterschule“ in den ehemaligen Räumen der Zeche Graf Bismarck in der Franzisstraße 16 in Gelsenkirchen–Erle gegründet. Damals fanden die ersten Kurse für Säuglingspflege und Nähen statt.

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1967 übernahm der Evangelische Kirchenkreis Gelsenkirchen die Trägerschaft des Vereins, der somit zu einer kreiskirchlichen Einrichtung wurde.

Im Januar des Jahres1972 erhielt der Verein „Evangelische Mütterschule“ vom Land Nordrhein-Westfalen die Anerkennung als Institution der Weiterbildung. Im Oktober des gleichen Jahres wurde aus dem Verein Evangelische Mütterschule die Evangelische Familienbildungsstätte.

1993, anlässlich des 30-jährigen Bestehens wurde die Evangelische Familienbildungsstätte in Elisabeth-Käsemann-Haus umbenannt, nach der gebürtigen Gelsenkirchenerin Elisabeth Käsemann, die 1977 von der argentinischen Militärdiktatur ermordet wurde.

Im Mai 2003 feierte die Einrichtung unter großer Beteiligung der Öffentlichkeit ihr 40-jähriges Bestehen.

Im November 2003 beschließt der Kirchenkreis aus finanziellen Gründen das Elisabeth-Käsemann-Haus zu verkaufen. Nur ein drastisches Einsparkonzept und zahlreiche Proteste der Öffentlichkeit verhindern das Aus für die gesamte Einrichtung.
Ende 2005 wird das Elisabeth-Käsemann-Haus geschlossen und die Mitarbeiterinnen ziehen mit ihrem Verwaltungsstandort in die Pastoratstraße 10. Durch den Auszug wurde wiederum eine Namensänderung notwendig, seit 2006 heißt die Einrichtung Elisabeth Käsemann-Familienbildungsstätte. Die Kurse finden seither ausschließlich dezentral in Räumen von Kirchengemeinden und anderen Einrichtungen statt.

2013 feierte die Familienbildungsstätte in der Friedenskirche in Schalke ihr 50-jähriges Bestehen!